Einsatzszenario Filialbetriebe

Sicherheitsvarianten für verteilte Systeme

Auf Basis des effektiven Blocklevel-Replikationsverfahrens kann der .nfs NotfallServer auch über schmalbandige Verbindungen angeschlossene Systeme absichern. Fällt ein Zweigstellenserver aus, ergeben sich je nach Netzinfrastruktur mehrere Lösungsoptionen.

  • Ist die Zweigstelle in das VPN der Zentrale eingebunden, kann der NotfallServer wie gewohnt seine Funktion übernehmen, wobei jedoch ggf. mit Performanceverlusten durch die langsamere WAN-Verbindung zu rechnen ist.
  • Eine weitere Möglichkeit ist, das Image des ausgefallenen Systems zu aktivieren und den der NotfallServer physisch in die Zweigstelle zu bringen und dort in Betrieb zu nehmen.
  • Existiert in der Zentrale ein Pool mit Ersatzservern, kann daraus ein System über die Recovery Funktion schnell und unkompliziert wiederhergestellt und gegen das defekte System ausgetauscht werden. Dieses wandert nach der Reparatur wieder in den Ersatz-Serverpool. Alle drei Varianten lassen sich auch kombinieren: zum Beispiel kann während der Funktionsübernahme bereits ein Ersatzsystem aus einem Pool zum Austausch vorbereitet werden.

Auch hier ist optional wieder das Modul Backup2Tape einsetzbar, die Vorteile bezüglich der zentralen Administration wirken sich hier natürlich noch gravierender aus.

Lizenzmodell

  • 1-4 Produktivsysteme: 1 .nfs NotfallServer Basislizenz + (Anzahl Produktivsysteme – 1) .nfs Primärsystemagenten + .nfs Backup2Tape (opt.)
  • Mehr als 4 Produktivsysteme: 1 .nfs NotfallServer Enterprise Lizenz + .nfs Backup2Tape (opt.)